Road Trail Run: Testbericht: New Balance FuelCell SuperComp Trainer

Artikel von Nils Scharff

New Balance FuelCell SuperComp Trainer (230€)

Einleitung

Schneller, höher, weiter! Was in unserer Gesellschaft ja ein allgegenwärtiges “Motto” ist, macht auch vor der Laufschuhindustrie keinen Halt! Nachdem schon in den letzten Jahren jede neue Produktiteration dazu neigte, etwas mehr Dämpfung als die Vorgängermodelle zu bieten, hat sich dieses Phänomen in 2022 noch weiter zugespitzt. Und während vor ein paar Jahren noch alles jenseits der 30mm Stapelhöhe als Max-Cushion bezeichnet wurde, findet man heute kaum noch eine Produktneuerscheinung unter dieser Marke.

Versteht mich nicht falsch – ich möchte diese Entwicklung überhaupt nicht negativ bewerten. Ich mag maximale Dämpfung und weiche Mittelsohlen! Beides schont meine Beine, verkürzt Erholungszeiten und macht meistens auch noch verdammt viel Spaß zu laufen! Und da ich mit dieser Meinung nicht allein dastehe, beginnt sich gerade eine neue Produktgruppe zu etablieren: Super-Max-Cushion!

Der Prime X war mit seinen 50mm Stapelhöhe eine Art Vorreiter in diesem Bereich. Doch während adidas dieses Modell in seiner Performance-Linie platziert hatte und starke Kompromisse in Sachen Stabilität und Komfort eingegangen ist, um das Gewicht im Zaum zu halten, drängen jetzt weitere dieser Super-Max-Cushion Modelle auf den Markt. Diese sind stärker auf den durchschnittlichen Läufer und den durchschnittlichen Trainingslauf ausgelegt und sollen die Super-Max-Cushion Vorteile beim täglichen Training bieten. Eines dieser Modelle ist der New Balance FuelCell SuperComp Trainer, der mit 47mm Stapelhöhe nicht nur maximal gedämpft daherkommt, sondern auch vielerlei Innovationen mit sich bringt, die sonst Wettkampfboliden vorbehalten sind. Lasst uns gemeinsam herausfinden, wie sich das beim Laufen bemerkbar macht und ob der zugegebenermaßen hohe Preis eine gute Investition in eure vielen Trainingskilometer ist.

Pro & Contra

Pro:

  • Maximale Dämpfung für maximalen Spaßfaktor!

  • Die Mittelsohle aus weichem FuelCell-Material bietet unendlich tiefe Dämpfung!

  • Die EnergyArc Technologie führt dazu, dass sich die massive Dämpfung nicht träge, sondern energetisch und bouncy anfühlt!

  • Frische Beine am nächsten Tag garantiert!

  • Sehr stabil für so eine hohe Stapelhöhe!

  • Sehr smoothe Rockergeometrie im Vorfuß!

  • Das sockenartige Obermaterial schmiegt sich angenehm und sicher um den Fuß!

Contra:

  • Etwas zu viel Druck am oberen Ende der Schnürung (durch die Marathonschnürung?)!

  • Der Ausschnitt des EnergyArcs sammelt sehr zuverlässig riesige Steine ein (auch Nüsse, Kastanien etc. passen da gut rein)!

  • Das relativ hohe Gewicht ist bergauf oder bei längeren Läufen irgendwann spürbar!

  • Sehr hoher Preis! Der Schuh kostet in den USA 180$ und liegt damit genau richtig – warum daraus in Europa 230€ werden, kann ich mir nicht erklären!

Tester: Nils Scharff

Ich bin 32 Jahre jung, gebürtig aus Kassel, verheiratet mit einer wunderbaren Ehefrau und mache seit mittlerweile 6 Jahren Heilbronn und seine umliegenden Weinberge laufend unsicher. Ich habe schon mein ganzes Leben lang alle möglichen Sportarten betrieben, oft 5-7 Mal die Woche. Neben dem Laufen sind seit einigen Jahren das Klettern und Bouldern meine Sportarten. Als Läufer sehe ich mich seit erst drei Jahren. Begonnen hat alles mit einem Firmenlauf, in den ich nicht ganz unvorbereitet starten wollte. Ab dem Punkt habe ich einfach nicht mehr aufgehört. In 2017 waren es „nur“ knapp 1000 Laufkilometer, in 2018 das Doppelte, 2019 schon das Dreifache. Wichtig während all dieser Kilometer sind mir, egal ob auf Trail oder Straße, vor allem das Abschalten und die Bewegung in der Natur. Auf dem Laufband oder mit Kopfhörern werdet ihr mich nur sehr selten antreffen. Ich bin in der Zwischenzeit acht Marathons gelaufen, die PB von 2:52:38h habe ich dieses Frühjahr in Kopenhagen aufgestellt. Im Wettkampf laufe ich grundsätzlich alle Distanzen von 5km (17:32min), 10km (36:15min) über Halbmarathon (1:19:35h) bis eben zum Marathon.

 

Daten

Gewicht:

  Offiziell: 296g (Herren US9)

  Testschuhe: 328g (Herren EU 44,5 / US 10.5)

Sprengung: 8mm (39mm Ferse / 47mm Vorfuß)

Release: Erhältlich im Fachhandel für 230€

Erster Eindruck und Passform

Nachdem über ein Jahr Funkstille aus Richtung New Balance zum Thema Testexemplare herrschte, habe ich mich sehr gefreut, diesen Herbst einen neuen Kontakt zur zuständigen Werbeagentur herstellen zu können. Der FuelCell SuperComp Trainer ist das erste Modell, das dieser neuen, aber hoffentlich langfristigen Partnerschaft entsprungen ist und seinen Weg zu mir gefunden hat.

Der SC Trainer kam dann auch angemessen hochwertig, aber relativ unnötig verpackt daher. Im Versandkarton, steckte ein New Balance Karton, in welchem dann der Schuhkarton zu finden war, der letzten Endes den SC Trainer beinhaltete. Kann man so machen, um den hochwertigen Schuh entsprechend wertig und sicher zu liefern, muss aber vor dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und Müllvermeidung absolut nicht sein. 

Der Schuh selbst sieht sehr stylisch aus. Ich habe mittlerweile alle drei mir bekannten Farbvarianten live gesehen und alle machen richtig was her. Auch wenn die Farben nicht so knallen, wie ich es mir meist wünsche, sieht das Design sehr frisch aus. Gerade grün ist auch eine Farbe, die man aus irgendwelchen Gründen nicht so häufig an Laufschuhen sieht – aber für meinen Geschmack öfter sehen sollte.

Bei der ersten Anprobe haben sich meine Füße im SC Trainer direkt zu Hause gefühlt. Dazu trägt vor allem das Obermaterial aus stretchigem Strickmaterial bei, das den Fuß wie eine Socke umschließt. Um den Mittelfuß sitzt der Schuh dadurch angenehm eng – man könnte fast loslaufen ohne zu schnüren. Gleichzeitig wird den Zehen ausreichend Raum geboten, um sich auszubreiten. Das gefällt mir auf Anhieb sehr gut. In Sachen Länge passt meine US 10.5 / EUR 44,5 größenecht, mit der obligatorischen Daumenbreite Luft vor den Zehen.

Obermaterial

New Balance nutzt für den FuelCell SuperComp Trainer ein augenscheinlich zweilagiges Strick-Material. Dabei sind in der zweiten, oberen Schicht zum Teil sehr großzügig Laser-Ausschnitte platziert worden, um die Atmungsaktivität zu erhöhen. Bei den zur Zeit frostigen Temperaturen, kann man deshalb den kalten Winterwind am Fuß spüren. Im Laufe einer Trainingseinheit erübrigt sich das jedoch zum Glück und man bekommt keine Frostbeulen an den Füßen. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass sich der SC Trainer sehr gut bei warmen Temperaturen schlagen wird.

Im Mittelfußbereich sitzt das Material eng am Fuß und wird zudem durch das aufgebrachte New Balance Logo verstärkt. Die Folge ist ein sehr guter Halt rund um den Mittelfuß.

Die Schnürung sitzt leicht asynchron und kommt mit lediglich vier Reihen an Löchern für die Schnürsenkel aus. Diese sind so platziert, dass die Senkel für verhältnismäßig lange Strecken (etwa 1cm) unter dem Obermaterial verschwinden und dort für eine Art “Underlay” sorgen. Dies hat auf der einen Seite einen verstärkenden Effekt zur Folge, sorgt zum anderen aber auch dafür, dass die Schnürsenkel sehr gut halten und somit Reihe für Reihe sehr präzise justiert werden können. So lässt sich am Vorfuß ein angenehmer Spielraum erwirken, wie ich ihn mir vor allem während lockerer Läufe wünsche. Nicht zuletzt durch die seitlich vernähte Zunge aus etwas dickerem, aber dehnbaren Stretch-Strick, sitzt der Mittelfuß trotzdem hervorragend.

Auch Fersenpartie und Einstieg des SC Trainer kommen eher sockenartig daher. Für die notwendige Stabilität wurde jedoch eine steife Fersenkappe eingarbeitet. Damit diese den Tragekomfort nicht unangenehm beeinflusst, wird die Ferse durch ein zusätzliches Polster angenehm verstärkt (blau). Das sieht etwas merkwürdig aus – funktioniert aber hervorragend. Fersenhalt und auch -komfort sind top! Für mich ist das Obermaterial des SC Trainer eines der bequemsten, das ich dieses Jahr am Fuß hatte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es durch den hohen Stretchanteil auch Barfuß gut funktioniert.

Mittelsohle

Bei so viel Mittelsohle wie beim New Balance FuelCell SuperComp Trainer, weiß man gar nicht wo man Anfangen soll. 39mm weichen FuelCell Schaum im Vorfuß gönnt uns New Balance – ganze 47mm sogar im Fersenbereich. Tatsächlich wirkt die Mittelsohle noch höher, als sie tatsächlich ist, da die Seitenwände rund um die Ferse hochgezogen wurden, um die Stabilität zu erhöhen. Zu beachten ist dabei, dass es unterschiedliche Ausprägungen von FuelCell gibt. So handelt es sich hierbei nicht um die mit Gas angereicherte, superkritische Variante, die bspw. im SC Elite zum Einsatz kommt. Weich und energetisch ist es dennoch.

New Balance gönnt allen drei Modellen aus der neuen SuperComp Linie, die sog. Energy Arc Technologie. Diese verbindet die sehr steile Geometrie der Karbonfaserplatte mit strategischen Hohlräumen in der Mittelsohle. So soll mehr Energiespeicherung und schließlich -Rückführung ermöglicht werden. Hier hat man sich also richtig Gedanken gemacht, wie das federnde Momentum selbst im bequemen Trainingsschuh SC Trainer maximiert werden kann.

Dank einer sehr breiten Basis und der stabilisierenden Karbonfaserplatte ist der SC Trainer dabei trotz seiner massiven Stapelhöhe verhältnismäßig stabil. Man braucht keine allzu großen Sorgen vor scharfen Kurven haben und auch wer leicht zum Überpronieren neigt, kann hier trotz des hohen Aufbaus glücklich werden.

Außensohle

Auf der Unterseite des New Balance FuelCell SuperComp Trainer finden sich zwei unterschiedliche Gummimischungen. Der Vorfußbereich wird großzügig von einem etwas weicheren Gummi bedeckt. Dieses weißt nicht großartig Profil auf, sorgt auf asphaltierten Wegen aber stets für gute Traktion. Ich habe meine Testkilometer dabei unter diversen, fordernden Bedingungen absolviert. Doch auch bei Nässe oder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt hab ich mich stets sicher im SC Trainer gefühlt.

Vom Mittelfuß bis zur Ferse kommt eine härtere, dunkelblau gefärbte Gummimischung zum Einsatz, die hauptsächlich Verschleiß reduzieren und die Stabilität erhöhen soll. Beide Aufgaben erfüllt sie unaufgeregt.

In Sachen Verschleiß kann ich auch sonst nichts Negatives berichten. Die etwas weichere Gummimischung im Vorfußbereich zeigt nach nunmehr 160km leichte Abnutzungserscheinungen. Aber diese sind nach diesem Pensum ganz normal und bedeuten keinen Grund zur Sorge. Der SC Trainer sollte damit locker 500km und mehr überstehen.

Auf der Unterseite des New Balance FuelCell SuperComp Trainer finden sich zwei unterschiedliche Gummimischungen. Der Vorfußbereich wird großzügig von einem etwas weicheren Gummi bedeckt. Dieses weißt nicht großartig Profil auf, sorgt auf asphaltierten Wegen aber stets für gute Traktion. Ich habe meine Testkilometer dabei unter diversen, fordernden Bedingungen absolviert. Doch auch bei Nässe oder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt hab ich mich stets sicher im SC Trainer gefühlt.

Vom Mittelfuß bis zur Ferse kommt eine härtere, dunkelblau gefärbte Gummimischung zum Einsatz, die hauptsächlich Verschleiß reduzieren und die Stabilität erhöhen soll. Beide Aufgaben erfüllt sie unaufgeregt.

In Sachen Verschleiß kann ich auch sonst nichts Negatives berichten. Die etwas weichere Gummimischung im Vorfußbereich zeigt nach nunmehr 160km leichte Abnutzungserscheinungen. Aber diese sind nach diesem Pensum ganz normal und bedeuten keinen Grund zur Sorge. Der SC Trainer sollte damit locker 500km und mehr überstehen.



Laufgefühl

In der Praxis ist vor allem der Effekt der Energy Arc Technologie sehr spannend zu beobachten bzw. zu erfühlen. Der sehr große Ausschnitt aus der Mittelsohle erlaubt dem Material eine stärkere Verformung – vor allem in der Breite. Dies stabilisiert den SC Trainer noch weiter und sorgt zudem für eine herausragende Vibrationsdämpfung.

Der stark ausgeprägte Vorfußrocker verleiht dem Schuh zudem das berühmte Kippgefühl, das viele der highend Marathonschuhe mit sich bringen. Insofern fühlt sich der SC Trainer tatsächlich an wie ein Superschuh für die entspannteren Läufer unter uns. 

Und das soll keineswegs heißen, dass dieser Schuh nicht schnell kann. Denn neben den schon angesprochenen positiven Eigenschaften des Energy Arcs, bewirkt dieser vor allem eines: Vortrieb! Wer ein Trampolin im Garten stehen hat, weiß ungefähr, wie sich der SC Trainer unterm Fuß anfühlt. Vor allem zur Geltung kommt dies, sobald man ein wenig mehr Energie in den Schuh steckt, d.h. das Tempo leicht erhöht.

Die Wohlfühlpace des New Balance SC Trainer lag für mich irgendwo mittig zwischen Marathon- und Erholungspace. Hier spürt man, wie bequem er ist, wie viel Energie er zurückgibt und wie gut er vorwärts rollt. Wird man noch schneller, kommt dann doch irgendwann das relativ hohe Gewicht von 328 Gramm (in Größe US 10.5) zum Tragen. Läuft man langsamer, behält er all seine sehr, sehr bequemen und schützenden Eigenschaften, verliert aber etwas an Vortrieb und Esprit.

Zusammenfassung und Empfehlung

Ich habe wirklich wenig am New Balance FuelCell SuperComp Trainer zu meckern. Die Energy Arc Konstruktion bedingt, dass ich während jedem zweiten Lauf anhalten und einen Stein aus dem Mittelsohlenausschnitt herauspulen muss – das ist manchmal etwas nervig. Aber davon abgesehen? Das Obermaterial aus stretchigem Strickmaterial sitzt wie angegossen und ist sau bequem. Die Außensohle performt unauffällig gut. Und der Star des Ganzen – die massive Mittelsohle – bietet herausragenden Schutz, tolle Vibrationsdämpfung und vor allem Spaß beim Laufen.

Das einzige wirkliche Manko ist das relativ hohe Gewicht des Schuhs, das weniger stört, dafür aber das Einsatzspektrum einschränkt. Für sogenannte “Steady-Paces”, bspw. beim klassischen langen Lauf am Sonntag, ist der SC Trainer der perfekte Schuh. Auch Erholungsläufe meistert er dank des hohen Komforts, der guten Stabilität und seiner schonenden Art herausragend. Doch sobald es schneller werden soll, stößt der SC Trainer an seine Grenzen. Er ist damit kein klassischer Allrounder, sondern ein Schuh, der sich wunderbar in einer Rotation gemeinsam mit einem leichten, schnellen Schuh macht – wie bspw. seinem Verwandten, dem SC Pacer, ebenfalls von New Balance.

Da ich in meiner Funktion als Laufschuhtester und -nerd natürlich genug Schuhe im Regal stehen habe, ist der New Balance FuelCell SuperComp Trainer damit eine tolle Ergänzung und mittlerweile fester Bestandteil meiner Schuhrotation. Obwohl ich ihn erst im November erhalten habe, hat er es so noch in meine Top5 der meistgelaufenen Schuhe 2022 geschafft. Zudem hat er von mir den Titel “Longrun- / Maxcushion-Schuh” des Jahres erhalten. Viel mehr Lob kann ich kaum aussprechen, weshalb der SC Trainer trotz seines sportlichen Preises von 230€ von mir eine klare Kaufempfehlung bekommt.

Wertung: 8.95/10

Laufgefühl: 9.5 (50%) Passform: 9.5 (30%) Preisleistung: 6 (15%) Style: 9 (5%)

Vergleiche

adidas Adizero Prime X STRUNG (RTR Review)

Der Prime X STRUNG ist der einzige andere “race-illegal” Schuh in meiner Sammlung. Mit 50mm Stapelhöhe weist er sogar nochmal mehr Dämpfung als der SC Trainer auf. Er kostet auch nochmal 50€ mehr, ist dafür jedoch mein absoluter Lieblingsschuh des Jahres. Im Gegensatz zum SC Trainer ist er deutlich leichter und für schnelles Laufen gemacht. Und er macht dabei einfach so unfassbar viel Freude. Der SC Trainer ist dagegen fast unaufgeregt und will im Vergleich lieber Cruisen als Gas geben. 44,5 EUR, Prime X 44 EUR.

 

adidas Boston 10/11 (RTR Review)

Der Boston wurde letztes Jahr rundum erneuert und ist seitdem fast ebenso maximal gedämpft wie der FuelCell SuperComp Trainer. Beide sind relativ schwer (der NB noch mehr als der adidas), beide laufen sich aber deutlich leichter als ihr Gewicht vermuten lassen würde. Der Boston nutzt eine Mittelsohle aus LS, LS Pro und Energy Rods und rollt vor allem während längerer Tempoläufe toll daher. Damit hat er einen ähnlichen Sweetspot wie der FuelCell SuperComp Trainer, der jedoch noch ein wenig moderater, langsamer laufen möchte. Der Boston gewinnt also in Sachen Dynamik. Doch alles andere macht der SC Trainer besser – er ist bequemer, sitzt besser am Fuß, ist luftiger, schützt besser vor Stößen und Vibrationen und hält so die Beine länger frisch. 44,5 EUR, Boston 44 EUR.

Saucony Endorphin Shift 3 (RTR Review)

Nils: Der Shift ist ein neutraler Schuh, der trotzdem sehr stabil daher kommt. Genauso wie der SC Trainer nutzt er eine ausgeprägte Rocker-Struktur, der sog. Speedroll Technologie. Dank dieser und eines bemerkenswert leichten Gewichts (er ist ganze 50 Gramm leichter als der SC Trainer), rollt der Shift 3 bemerkenswert gut daher – vor allem während langer Läufe. Das geringe Gewicht macht ihn vielseitiger – im Gegensatz zum SC Trainer kann er auch euer einziger Laufschuh sein. Er ist dabei jedoch leider nicht so bouncy und macht entsprechend auch nicht so viel Freude wie der SC Trainer, läuft sich jedoch sehr effizient. Für 80€ mehr, bekommt ihr im SC Trainer mehr Lauffreude, Vibrationsdämpfung und ein hochwertigeres Gefühl am Fuß. Der Shift gewinnt somit in Sachen Preis-Leistungs, der SC Trainer wenn Geld keine Rolle spielt.  Beide EUR 44,5.

Der Triumph ist ein Klassiker in Sachen Premium-Maxcushion-Schuh, mit dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Eine tolle Passform gepaart mit herausragendem Tragekomfort macht ihn perfekt für Wohlfühlläufe aller Art. Der SC Trainer hebt das Genre jedoch auf ein ganz neues Level – im wahrsten Sinne des Wortes durch noch mehr Dämpfung, jedoch auch durch Innovationen wie den Energy Arc und einen sehr smoothen Vorfußrocker. Er ist damit zwar teurer, für mich jedoch auch die bessere Wahl. Beide EU 44,5 / US 10.5.

YouTube Playlist mit englischsprachigen Laufschuhtests

https://www.youtube.com/watch?v=videoseries

Die Laufbiographien aller RTR-Tester könnt ihr hier lesen. 

Der Schuh, der Grundlage dieses Tests ist, wurde mir von ACS Vertrieb (im Namen von New Balance) kostenlos zur Verfügung gestellt. Die dargestellten Meinungen sind meine eigenen.

Wir freuen uns über Kommentare und Fragen in der Kommentarrubrik.

Um bestmöglich auf eure Fragen einzugehen, nennt nach Möglichkeit euer Laufpensum, Geschwindigkeiten, Renndistanzen und eure aktuellen Schuhe.

 

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